Preiswerte Fährverbindungen

Eine gute Nachricht aus Sardinien für die neuen Fährverbindungen 2012:

Ab 09/01/2012 können die neuen Fährverbindungen der sardischen Fährgesellschaft "SAREMAR" gebucht werden.
Die Fährverbindungen zwischen dem Kontinent und Sardinien werden ab dem 16/01/2012 täglich außer Samstags aktiv sein.
Die Fährpreise 2012 bleiben, wie im letzten Jahr 2011, gleich.
Link zum Buchungsportal: www.saremar.com

Klimavergleich Sardinien - Mallorca

SardinienSardinien – Mallorca: ein klimatischer Vergleich

Das Mittelmeer ist ein sehr großes Binnenmeer und bietet aufgrund seiner geografischen Lage und Situation positive klimatische Bedingungen gegenüber dem Klima in Mittel- und Nordeuropa.
Dies vor allem in den kälteren Jahreszeiten des Jahres, wo es in Mitteleuropa schon Schnee und Eis hat, während wir auf unseren Breitengraden (39° - 40°) in diesen Zeiträumen noch milde Temperaturen messen.
Dies hängt immer sehr stark vom Einfluss des Azorenhochs ab, wie es sich ausdehnt und sich in Richtung Norden oder Süden bewegt.

Bei einer Untersuchung zum Vergleich der Jahrestemperaturen im Durchschnitt von den beiden Mittelmeerinseln ist uns Einiges aufgefallen.

Über die Sommermonate ist in den beiden Ferienzielen mehr oder weniger gleich warm.
Auf Sardinien ist es teilweise in den Spitzentemperaturen aber noch etwas heußer.
Dies besonders im Landesinneren, wo wir teilweise knackige 40° Celsius erreichen können.
Es hat aber in der Regel immer einen schönen Wind, der trotz Hitze einen Aufenthalt angenehm macht.
Ok, wenn es richtig heiß ist, schwitzt man überall ...

Beide Inseln liegen auf den Breitengraden zwischen 39° - 40° im Mittelmeerraum.
Der Jahresdurchschnitt von den Mindest- und Höchsttemperaturen liegt in Sardinien etwas höher als auf Mallorca.
Nur in den beiden Monaten Dezember und Januar zeigt sich Sardinien gegenüber Mallorca um 1° Celsius kälter bei den Höchsttemperaturen, und 1° Celsius wärmer bei den Mindesttemperaturen.

Die Wassertemperatur beider Inseln liegt im Jahresmittel gleich zwischen 14° - 26° Celsius.
Also ist der Badeurlaub in beiden Fällen gleich warm oder kalt.

Wer die Luftfeuchtigkeit nicht mag, sollte Sardinien wählen.
Es liegt im Durchschnitt ca. 2 – 4 % unter den Werten Mallorcas.
Sardinien hat aber noch den Vorteil der großen Ausdehnung des Landesinneren und der hohen Berge, wo die Feuchtigkeit des Meeres nicht so zu spüren ist.

Wer die Sonne mag, hat auf beiden Inseln im Jahresdurchschnitt das gleiche Resultat.
Die täglichen Sonnenstunden im Jahresmittel liegen gleich zwischen 4 Stunden im Dezember und 11 Stunden im Juli.

Der Regenschirm kann in der Regel auf beiden Inseln zu Hause bleiben.
Aber Sardinien hat einen klaren Vorteil gegenüber Mallorca in der Regenwahrscheinlichkeit.
Die Monate Mai, Juni, August, September und Oktober liegen zwischen 3 – 7% unter den Werten Mallorcas.

Nun stellt sich die Frage was besser ist:
Mallorca ist bekannt - Sardinien ist weniger bekannt.
Flugzeuge brauchen nach Sardinien sowie nach Mallorca die gleiche Zeit, und kosten genauso viel.
Man könnte doch einmal „Bella Sardegna“ anstatt „Malle“ als Ziel setzen.
Mit Sicherheit ein neues und unvergessliches Erlebnis.

Sardinien und seine Preise

Porto RotondoSardinien und seine Preise - ein falsches Klischee verfolgt die Insel

Wenn man Sardinien hört oder ausspricht wird der Name sofort mit hohen Preisen in Verbindung gebracht.Dies weil Sardinien allgemein als ein teures Urlaubspflaster gilt, und das dementsprechende Klischee weltweit seit Jahrzehnten dieser wunderschönen Insel angeheftet wurde.Das Jet-Set der 60er Jahre bis heute trug dazu einen gewaltigen Beitrag bei, und machte aus einem im Nordosten der Insel gelegenen kleinen, aber sehr bekannten Ort (Porto Cervo) und Küstenstreifen (Costa Smeralda) die „gesamte Insel Sardinien" zu einem Luxusflecken im Mittelmeer, bestehend aus Privatjets, Megajachten, Luxusvillen und Millionäre.

In Amerika wusste man wo die Costa Smeralda war, aber man wusste nicht wo Sardinien lag.

In Realität schaut das Szenarium auf der gesamten Insel ganz anders aus ...

Hierbei müssen wir wichtige Dinge berücksichtigen:

1) Luxushotels sind auf der Insel vorhanden und kosten richtig Geld, das ist aber überall gleich, egal ob auf Sardinien oder irgendwo anders auf der Welt.

2) Es gibt aber auch andere Hotels, die einen guten Standard bieten, und einen schnuckeligen Urlaub ohne finanzielle Ekstase ermöglichen.

3) Es gibt Ferienhäuser, -appartements oder Villen, die für einen Familienaufenthalt im Verhältnis und pro Kopf gerechnet recht günstig sind, auch wenn der Mietpreis sehr hoch erscheint.

4) Wenn man die absolute Hochsaison Juli und August meidet, kann man grundsätzlich für viel weniger Ausgaben das Gleiche haben. Meistens ist es dann auch von der Saison her alles schöner zu erleben. Ersparnisse bis zu 70% sind hier durchaus möglich.

5) Restaurants, Pizzerien und Bars sind für viele ein leidliches Thema, nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische. Aber keine Angst, es gibt Lösungen!

Hotels - Reden wir nun kurz von den Hotels mit einem guten Standard:

Auf Sardinien haben wir im Prinzip einen guten Standard der Hotelanlagen, die Bausubstanz ist gut, das Personal ist mittlerweile immer mehrsprachiger und professioneller geworden.
Die Sterneverteilung ist nach dem regionalen Richtlinien vergeben, und kann durchaus als Qualitätsgrundlage genommen werden.
Die Preise variieren stark aufgrund der Position der Hotelanlage und seiner geografischen Lage.
Grundsätzlich ist die Anlage in einer Touristenhochburg oder direkt am Meer immer teurer, und dies lassen sich die Betreiber auch gerne gut bezahlen.
Es gibt aber auch sehr gute Alternativen, die unweit einer Touristenhochburg oder nicht direkt am Wasser liegen, und einen Zubringerservice an den Strand anbieten.
Also ist das Strandvergnügen im Prinzip in beiden Fällen ohne großen Unterschied gesichert.
Eines ist sicher, in allen Fällen muss man die letzten Meter an den Strand immer zu Fuß laufen, auch wenn man mit dem eigenen Auto dorthin fährt.
Je mehr wir in das Landesinnere gehen, und je weiter weg wir uns von Touristenhochburgen bewegen, desto niedriger sind die Preise, und das Preisleistungsverhältnis stimmt.
Die Ersparnis liegt hier bei gut 50% in jeder Saison und manchmal ist der Service und die Gastfreundschaft auch noch landestypischer und besser.

Ferienhäuser, -appartements und Villen – eine gute und preisgünstige Alternative:

Ferienhäuser und Ferienvillen sind eine gute preisliche Alternative, um einen Urlaub auf Sardinien zu planen.
Die Qualität und der Standard der „offiziell" zu vermietenden Objekte, ist durch eine regionale Bestimmung (CAV) der Landesregierung geregelt.
Die Betreiber dieser Objekte bieten somit einen Wohnstandard der mindestens den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.
Die Ausstattung und Einrichtung lässt sich in den meisten Fällen sehen, Klimaanlagen sind schon fast Standard geworden.
Mittlerweile sind die Betreiber der zu vermietenden Objekte auch sehr professionell und mehrsprachig geworden, und bieten direkt vor Ort dem Gast auch touristische Informationen, Unterstützung und Hilfe.
Oftmals organisieren die Betreiber auch touristische Ausflüge und Erlebnisse. Geben auch Rat, wo man besonders günstig und gut Essen gehen kann, oder wo die Preise für Lebensmittel zur Selbstversorgung günstig sind.

Ein Ferienhaus oder Villa hat auch große Vorteile des Privatlebens, größere Geräumigkeiten, meistens einen eigenen Garten, oder sogar einen Pool.
Zudem erlebt man den Urlaub etwas integrierter mit Land und Leuten, und kann auch mal Bekannte oder Freunde zum Grillabend einladen.

Das Preisleistungsverhältnis ist pro Kopf gerechnet sehr gut, auch wenn eine Villa in der „Hochsaison" mehrere tausend Euro pro Woche kosten kann.
Das ist immer noch günstiger, als ein Aufenthalt mit der gesamten Familie im Hotel oder einem Bed & Breakfast..
Wenn wir die Hochsaison meiden haben wir eine Ersparnis von bis zu 50 – 60%.

Nebensaison oder besser keine Hauptsaison – Der Tipp zum günstigen Urlaub:

Wie überall ist die Hauptsaison immer die teure Seite der Münze, dies im Sommer- sowie im Winterurlaub, egal wo wir Urlaub machen.
Auf Sardinien macht sich der Unterschied sehr bemerkbar, und wir reden hier von Preisunterschieden die locker bis zu 60 – 70% an Ersparnissen bringen.
Zudem haben wir in den Zeiträumen außerhalb der Hochsaison praktisch immer gutes Wetter, das Meer ist badegeeignet, es ist weniger Rummel auf der Piste, am Strand findet man ein ruhiges Plätzchen, die Restaurants sind nicht rammelvoll, die Fähren- und Flugverbindungen, Leihwagen kosten einen Bruchteil.
Man erlebt die Insel einfach unter einer anderen Perspektive, in Ruhe, ohne Stress, ohne Autoschlangen, oder langen Check-in Zeiten.

Restaurants, Pizzerien und Bars – für viele ein leidliches Thema und Erfahrung:

Keine Angst ... es gibt Lösungen, die das Ausgehen erträglich halten. Dies wissen auch die Einheimischen, und deshalb ist es ratsam, immer dort hinzugehen, wo sich viele Einheimische tummeln.
In den Touristenhochburgen werden die Preise automatisch angeschraubt, wenn man dann noch mit „Birkenstocksandalen und Bermudas" kommt ist der Identitätskid vollkommen und der Restaurantbetreiber reibt sich die Hände.
An der Küste und in Touristenhochburgen kostet die Mahlzeit, die Pizza und der Café, das Getränk an der Bar immer deutlich mehr, manchmal denkt man hier, das die sich zu ihrem Vorteil verrechnet haben. Tipp: immer genau den Kassenzettel oder die Quittung kontrollieren.
Im Landesinneren oder in den Bergen dagegen zahlt man für einen Café (Espresso) ca. 0,80 Euro, einen Cappucino ca. 1,00 – 1,20 Euro, eine Pizza mit Getränken kommt auf ca. 10,00 Euro pro Nase, manchmal denkt man beim Bezahlen, das die sich zu ihrem Nachteil verrechnet haben, ist aber so richtig gerechnet.
Essen gehen sollte man dort, wo ein Einheimischer eine Empfehlung ausspricht.

Urlaubsziele

Urlaubsziele

Die COSTA REI befindet sich im Südosten der Insel, und ist ca. 70 km von Cagliari entfernt.

Weiterlesen...

 

 

Die Costa Smeralda verbindet geographisch das Stück der gallurischen Küste, die vom Golf von Cugnana nach Cannigione verläuft.
Eine unberührtes Stück Erde, dort, wo eine Gruppe von Touristikinvestoren gewußt hatte Strukturen zu erschaffen, die auch den natürlichen Charakter der Gegend respektieren.

Weiterlesen...

 

Porto Rotondo, ein einzigartige Naturerscheinung, die internationale Investoren anzog, und dann ab 1967 eine geeignete Umgebung für den kosmopolitanischen Tourismus errichteten.

Weiterlesen...

 

Porto San Paolo
Eingefügt in das Zentrum des renommierten Orts, wenige hundert Meter entfernt vom Meer, zeichnet sich diese neue Anlage durch einen im typisch Sardischen Stil gebaute Architektur aus.

Weiterlesen...

 

 

 

Lebensmittelpreise auf Sardinien

Lebensmittelpreise auf Sardinien – ooohjeee ???

Mit Sicherheit ist das Leben und der Lebensunterhalt auf Sardinien heutzutage teurer, als auf dem italienischen Kontinent oder in Mitteleuropa.
Der Großteil an nationalen und internationalen Konsumwaren wird per Schiff oder Flugzeug auf die Insel gebracht, und das hat ohne Zweifel seinen Preis.
Grundsätzlich kann man hier aber auch günstig einkaufen, es kommt darauf an, „was man haben möchte“.

Ein paar Beispiele helfen, um sich an der Situation im Allgemeinen zu orientieren.

Eine Grundregel ist: je näher wir an touristische Orte zum Einkaufen gehen, desto teurer! Nicht immer ist der Straßenhändler am Straßenrand eine günstige Fundgrube, vor allem ist die Ware meist genau zu kontrollieren.
Es gibt Wochenmärkte und Markthallen, in denen man beruhigt einkaufen gehen kann, und den Preis der Einheimischen in der Regel bezahlt.

Es gibt mittlerweile große und bekannte Lebensmittelketten (auch deutscher Herkunft), die das Einkaufen von Lebensmitteln und Getränken vom Preis sehr interessant und günstig machen.
Deutsche Produkte findet man hier, wie zu Hause, im Regal zum gleichen Preisniveau.

Wenn man lokales Gemüse, Obst und andere Produkte der Saison vor Ort kauft, bezahlt man wirklich sehr wenig und meist weniger als anderswo.

Beispiele:

- Tomaten: sind in der Saison auch schon unter 1,00 Euro / kg zu haben, im Winter kostet das gleiche Produkt das dreifache.

- Kartoffeln: liegen bei 0,70 – 1,20 Euro / kg

- Orangen: sind in der Saison bei 1,00 – 1,50 Euro / kg, wenn ich diese außer Saison kaufe, und es Kiwis aus Neuseeland oder die Passionsfrucht aus Südamerika sein müssen, legt man drauf.

- Nudeln: allgemein als „pasta“ bekannt bekommt man hier ab 0,60 Euro / 500 g.

- Frisches Brot: aus lokaler Produktion liegt im Preisniveau ab 3,00 Euro / kg, mittlerweile bekommt man auch deutsches Schwarzbrot im Lebensmitteldiscount.

- Milch und Yoghurt aus lokaler Produktion: kostet im Schnitt mehr, Frischmilch ca. 1,30 Euro / Liter, H-Milch ca. 0,80 Euro / Liter, Naturyoghurt ca. 1,30 Euro / 500 g.
In den Lebensmitteldiscounts liegt der Preis dieser Produkte meist aus deutscher und österreichischer Herkunft weit drunter.

- Käse: aus lokaler Produktion fängt bei ca. 10,00 Euro / kg an, im Schnitt kann man mit 15,00 – 17,00 Euro / kg rechnen.

- Schinken und Wurst: roher Schinken ab 18,00 Euro / kg, luftgetrocknete Schweinswurst ca. 10,00 Euro / kg.

- Frischer Seefisch aus dem Meer: Fisch ist grundsätzlich teuer, auch wenn wir das Meer vor der Tür haben. Es gibt aber Fischsorten, die in ihrer Fangsaison sehr günstig angeboten werden, Sardinien ca. 3,00 – 4,00 Euro / kg, Meeräsche ca. 5,00 – 10,00 Euro / kg, Makrelen ca. 5,00 – 10,00 Euro / kg, wenn man natürlich Schwertfisch, Goldbrasse, Zackenbarsch, Königsgarnelen und Hummer haben möchte, sollte man den dicken Geldbeutel mitnehmen.

- Frischer Seefisch aus der Aufzucht: Diese Produkte findet man fast immer zu einem guten Preis, die Goldbrasse liegt hier bei ca. 6,00 – 10,00 Euro / kg, tiefgefrorene Produkte gibt es auch.

- Offener Hauswein: ein guter Hauswein (rot oder weiß) kostet wenn man ihn beim Händler an der Zapfsäule kauft ca. 1,10 – 2,00 Euro / Liter, spezielle Weine wie Vernaccia liegen bei ca. 2,00 – 2,30 Euro / Liter, Zibbibu (Dessertwein) bei ca. 4,00 Euro / Liter.

- Flaschenweine: die preisgünstigen sardischen Flaschenweine fangen bei ca. 3,00 Euro / Flasche an, ein guter bodenständiger Flaschenwein bewegt sich bei ca. 7,00 – 10,00 Euro / Flasche, nach oben hin in der Topabteilung „Turriga und Terre Brune“ sind keine Grenzen gesetzt.

- Bier: ist aus lokaler Produktion recht teuer ab ca. 1,30 Euro / Flasche à 0,6 Liter, deutsches Bier im Lebensmitteldiscount liegt bei ca. 0,60 Euro die Flasche oder Dose à 0,5 Liter.

- Mineralwasser: kostet die Flasche ab ca. 0,19 Euro / Flasche à 1,5 Liter, wenn es das Supersprudelwasser namhafter Marken und schönen Flaschen sein muss, kostet es immer mehr.

- Fleisch: Schweinefleisch ab ca. 6,00 Euro / kg, Kalbfleisch ab ca. 12,00 Euro / kg, Rindfleisch ab ca. 16,00 Euro / kg, Huhn ab ca. 5,00 Euro / kg, Pferdefleisch ab ca. 8,00 Euro / kg, Hase ca. 8,00 Euro / kg (diese Preise sind für normales Fleisch, also kein Filet).

- Kaffee: italienischer Kaffee liegt im Durchschnitt ca. 10,00 – 12,00 Euro / kg, deutscher Kaffee ist ab und zu in touristisch erschlossenen Ortschaften zu haben (aber besser selbst mitbringen).

- Produkte zur Körperpflege: diese haben einen recht hohen Preis, sind aber günstig im Lebensmitteldiscount zu bekommen.
- Wasch- und Spülmittel: diese haben einen recht hohen Preis, sind aber günstig im Lebensmitteldiscount zu bekommen.


Stand: Dezember 2011